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Autor Thema: Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)  (Gelesen 216 mal)

Willy Wuff

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Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)
« am: Januar 31, 2016, 06:03:13 Nachmittag »

 Ich dachte mir, mach doch einfach mal nen Linux Installations- Posting :-)
Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Auf die Idee zu sagen, dass die Schnüffelei von Microsoft ihm zu viel wird und das er auf Linux umsteigen möchte.
Wenn dem So ist…… vielleicht kann ich dann mit meiner unendlichen Geschichte vielleicht zu der Lösung des einen oder anderen Linuxproblems beitragen :-)
Zumindest wenn es bei mir mal aufgetreten ist und ich eine Lösung gefunden habe.
Für alle die ungelöste Probleme haben…… kann ich nur empfehlen … meldet euch bei Geraspora an und unter dem Hashtag #Linux postet dann eure Probleme :-)
Mir haben die Jungs da schon so manches mal direkt oder indirekt geholfen :-)

 
OK, fange ich mal mit meiner kleinen unendlichen Geschichte an :-)
Erstmal war ja die Frage zu klären von welcher der vielen Linuxdistribution ich mir denn die Installations DVD baue :-)

 
Bei der Groben Vorauswahl hat mir dann auch Distrowatch gewaltig geholfen.
Ziemlich riesige Auswahl ….. Glücklicherweise hatte ich in der Vergangenheit schon die eine oder Andere Distribution auf meinem Notebook ausprobiert, in den letzten Jahren, so das einige schon gleich mal von vorn herrein weg vielen. So „Original“ Distributionen wie Suse Red Head Debian u.s.w. mögen feine Sachen sein, wenn man damit umgehen kann, für Linux Neulinge sind sie aber ein wenig ungeeignet.

 
Lange Rede Kurzer Sinn, ich hab mich dann für Linux Mint entschieden, und wenn ich denn schon mal dabei bin, dann soll es natürlich auch das Neuste vom Neuen sein, als Mit der Desktop Umgebung Cinamon……
Soll ja jans wat dolles sein, habe ich gelsen …….
Joaaaaaaaaaa……..
Nachdem ich dann den für mein Nvidia Grafic Chip vorhandenen Grafiktreiber installiert hatte …… nahm das Elend seinen Lauf :-)
Lange und viel hin und her Probiert, irgendwie hat sich immer wieder der Rechner komplett erhängt.
Bzw Mint hat sich nicht erhängt, das war die einzige Distribution die ich getestet hatte, die geschnallt hatte das sich die Desktop Oberfläche erhängt hat, Ubuntu xubuntu und wie sie alle heißen waren nicht so schlau, da ging jeweils ga nix mehr.
Bei LinuxMint konnte ich wenigstens den alten zustand wieder herstellen, welcher auch nicht der Hitt war, denn mit dem Standarttreiber war die Bildschirmauflösung echt scheiße ;-)
Lange lange nach nem anderen Treiber gesucht, leider nicht gefunden, aber dennoch habe ich dieses Problem nach ein paar Tagen gelöst gehabt, und zwar in dem ich mir Linux Mint mit Mate Oberfläche installiert habe …….
Ganz am Rande, läuft super :-)

 
Damit dieses Posting nicht zu nem Buch wird, werde ich die einzelnen Absätze in einzelne Postings Packen :-)

 
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Willy Wuff

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Re: Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)
« Antwort #1 am: Januar 31, 2016, 06:18:35 Nachmittag »

 Linux und FTP Server
Naja, dachte ich mir …….
Linux als Serverbetriebssystem, das kann ja nicht schwierig sein da nen FTP Server zum laufen zu bekommen.
Mein größtes Problem war in diesem Fall die Aussage : Ich brauche keinen Computer Mit Grafischer Benutzeroberfläche, wenn ich ganz wild drauf wäre den mit ner Text Console zu bedienen :-)
Und das schränkte die Möglichkeiten dann schon mal gewaltig ein, denn die meißte Software hat kein grafisches Interface :-(
zur Auswahl blieben dann nur Pro FTP und Pure FTP.
Wie es sich gehört habe ich mich als erstes für Pro FTP entschieden, keine Ahnung obs am Namen lag, lange Rede kurzer Sinn, die GUI ist sch…….
Man Trägt Benutzer ein, die dann im Grafischen Interface nicht erscheinen, aber dennoch Zugang zu dem FTP haben, müsste man sich also auf die Suche begeben wo denn die Config Datei versteckt ist, in die die Benutzer eingetragen sind, um sie Raus nehmen zu können, oder halt mit Wilden Consolen Befehlen arbeiten um sie wieder los zu werden. Lange Rede kurzer Sinn, das war mir zu dämlich.
Hab mich dann also auf Pure FTP gestürzt :-)
Einfaches Handliches Grafisches Interface man kann User anlegen, denen Verzeichnisse zuweisen, und man kann sie über die GUI auch wieder löschen.
So weit so schön und so gut …….
Aber das es nun Funktioniert ……….
Da ich ja erst mal dabei bin mir nen funktionierendes Linux System auf zu bauen, habe ich natürlich mein Linux Paralel zum Windows laufen, und kla, unter Windows habe ich natürlich auch nen FTP Server laufen.
Also alles Doppelt anlegen, das eigentlich nicht sinn der Sache…….
So wollte ich dann logischerweise mit dem Linux FTP Server auf die Verzeichnisse von den Windows Daten zugreifen.
Ähhhhh jaaaaa……
Fällt aus wegen is nich, denn die User vom FTP Server hatten keinerlei Zugriff auf die von Windows mit NTFS formatierten Festplatten.
Genau das was Linux so sicher macht und bei Windows nicht funktioniert, Nämlich das man jedem Benutzer unterschiedliche Rechte geben kann/Muss ist hier der Fallstrick.
Geholfen hat mir da erst mal der ntfs3g Treiber mit seinem Konfigurationstool, denn mit seiner Hilfe konnte ich die Platten auch für für die User des Linux FTP Servers frei geben.
Dumm nur das nun alle User vollen Zugriff auf die Ordner hatten, sprich sie konnten Lesen/schreiben und löschen.
Hmmmm….. zumindest bei allen Usern wäre das nicht wirklich sinnig gewesen :-)
Mag ja sein das es da auch ne Lösung geben würde, aber ich muß gestehen, nachdem ich da 2 Tage lang nach gesucht hatte, habe ich mich dann doch für die Pragmatische Lösung der „Sicherungskopie“ entschieden :-)
Eine USB Platte Linux Konform formatiert, die ganzen FTP Dateien rüber Kopiert, nun konnte ich auch benutzern und Gruppen die notwendigen Rechte ein räumen, und schawubs nun läuft auch der FTP Server :-)

 

 
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Willy Wuff

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Re: Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)
« Antwort #2 am: Januar 31, 2016, 06:28:59 Nachmittag »

Linux und Shoutcast
 Naja, so langsam geht’s ja voran :-)
Nächstes Großprojekt …… Shoutcast Radio Sendesoftware :-)
Um mit Linux Musik zu nem Shoutcast Server zu schicken, scheint es ein paar Programme zu geben. Gefunden habe ich But ( Das kenn der eine oder andere Vielleicht auch vom Windows her ), Dark Ice, gibt es auch ne grafische Oberfläche für, nennt sich SnowIce, habe ich mich aber nicht wirklich mit befasst, erinnert irgendwie ein büschen an Edcast.
MIXXX ist ne komplette Sendesoftware, die man evtl. auch von Windows her kennt, keine Ahnung wie gut sie funktioniert, denn ich habe mich für die Internet DJ Console entschieden ( IDJC)
Und das war dann doch auch glatt mal der erste Lichtblick, so wünscht man es sich :-)
Ne Sendesoftware mit an die 1000 einstell- Möglichkeiten, bei der man sich aber nur um eine Einzige Sache wirklich kümmern muß :-)
Die Serverdaten für den Shoutcast Server :-)
Eintragen, und glücklich sein, funzt.
Micro noch ein büschen nachregeln und glücklich sein.

 
Nun kommt noch …… Software zum Bearbeiten der MP3 Tags, ne Datenbank für die Songtietel, und dann bin ich das erste mal unter Linux Sendefähig :-)
So ganz am Rande, da ich ja nebenbei auch noch mein 37,5 Stundenhobby habe …… diese 3 Postings umfassen den Zeitraum von fast einem Monat.
Also nicht das man glaubt mit Ahnungsfrei einfach mal nen Linux Desktop System aufsetzen zu können.
Aber man kanns ja Paralel zum laufenden Windows installieren, und so kann man dann immer wenn man mal zeit und Lust hat auch mit Linux spielen :-)
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Willy Wuff

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Re: Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)
« Antwort #3 am: Februar 03, 2016, 07:57:07 Nachmittag »

Tja, nun hab ich seit 3 Tagen kein Windowssystem mehr gebootet.
Scheinbar sind alle Probleme erst mal gelöst.
Vielleicht noch mal ne Softwareliste die ich empfehlen kann :-)
MP3 Tags editiere ich Weiterhin mit der Windows Software MP3Edit, die such meiner Meinung nach unter Windows und auch unter Linux ihresgleichen.
Alternativ kann man auch EasyTag von Linux ganz gut benutzen.
MP3 werden mit Easys MP3 Gain gegaint, funktioniert wunderbar, und ganz am Rande, schneller als Mp3Gain unter Windows
Zum Senden benutze ich die IDJC Internet Dj Console, büschen gewöhnungsbedürftig und irgendwie hab ich auch ab und an noch Probleme mit dem Jack Server, aber die bekomme ich auch noch in den Griff ;-)
Als Musikdatenbank bin ich von dem gmusicbrowser begeistert.
Da es den VLC auch für Linux gibt verwende ich selbigen auch hier weiter als Multimedia Player und zum Hören von Web Radio.
Zur Bedienung meines FTP Servers verwende ich die GUI PureAdmin, scheint stabil und anständig zu funktionieren.
Wenn ich dann doch mal nen zwei Fenster Dateimanager brauche verwende ich in der Regel den GNOME Comander. ( Erinnert verschärft an den guten alten Norton Comander unter DOS ;-) )
Da der Thunderbird irgendwie immer wieder mal Probleme mit vielen Mails udn Mailpostfächern unter Windows bekommen hat, hatte ich ihn da schon gewechselt, und das Kopieren des Alten Thunderbird Ordners in den Linux Thunderbird hat zwar gut funktioniert, aber irgendwie hatte er sich damit bei mir unter Linux auch aufgehängt und es half jedes mal nur nen kompletter Neustart. Fand ich irgendwie auf die Dauer Nevig, deswegen habe ich mich für Die Mails nun für Claws Mail entschieden. Fein Handlich, gut zu bedienen und man kann es mit einigen Plugins Pimpen :-)
Ganz besonders liebe ich da die einfach zu definierenden Filterregeln mit denen man Mails schon mal gleich in passende Ordner verschieben kann :-)
Zum Videoschnitt benutze ich auch wie unter Windows DVBCut, nur mit dem Unterschied das es unter Linux insgesamt bei weitem Schneller ist als unter Windows ;-)
Und selbstverständlich braucht man auch einen anständigen Terminkalender ;-)
Da habe ich mich nach längerem Suchen dann für den KOrganizer entschieden.
So, wenns was aufregendes gibt werde ich hier natürlich erweitern :-)
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Willy Wuff

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Re: Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)
« Antwort #4 am: Mai 08, 2016, 12:15:56 Vormittag »

  #Linux #Windows #Erfahrungsbericht

 
Ich dachte mir, ich mache mal wieder ein Posting zu meinen Erfahrungen mit Linux, vielleicht motiviert es ja den einen oder anderen es auch einmal aus zu Probieren.
Anfang des Jahres, nachdem ich mir mal Windows 10 installiert hatte und feststellen mußte das es mal wieder ne Windows Version ist die mir, ohne das ich großartig etwas damit mache, den Rechner  Plattlegt, hinzu kommt dann das Microsoft mit Windows 10 ja nun mal der Meinung zu sein scheint seine User Androidmäßig Ausspionieren zu dürfen……
War für mich der Punkt erreicht an dem ich gesagt habe das nun gut ist und habe angefangen mich verschärft für Linux zu interessieren.
Ich hab diverse Linux Live Cd's ausprobiert um zu gucken welche mir am besten gefällt.
Ich hab mich dann für Linux Mint entschieden.
Aller Anfang ist schwer, auch beim Umstieg auf Linux, zumindest wenn man etwas mehr mit dem Rechner macht als nur Office, Filmchen gucken und Büschen Internet.
Gleich zum Anfang, wer viele Spiele Spielt sollte sich zumindest zum Spielen nicht die Windows Installation platt legen, denn in diesem Bereich ist Linux noch etwas stiefmütterlich bestückt.
Aber es ist grundsätzlich kein Problem sich beide Betriebssysteme paralel zu installieren, so das man sich beim Hochfahren des Rechners entscheiden kann welches System man starten möchte.
Hatte ich am Anfang auch so gemacht ;-)
Bei der Grundinstallation ist eigentlich schon alles dabei was man so normalerweise braucht.
Vom Office Paket (Meißt Libreoffice, mit dem man auch die MS Office Dokumente öffnen kann ) bis Thunderbird als Mail Programm und Firefox als Internet Browser.
Also allein schon mit der Grundinstallation ist fast alles da was man so braucht.
Dank sogenannter Paketmanager hat man zugriff auf viele tausend Programme die man braucht oder auch nicht, aber diese Programme sind alle frei, sprich es kostet nichts sie zu benutzen.
In seiner ganzen Handhabung und in seinem Aufbau erweckt Linux bei mir den Eindruck als ob es von Benutzern für Benutzer Programmiert wurde, dies setzt sich bei der Software fort.
Sprich die meißte Software ist ohne schnickschnack aber sehr funktionell.
Ich muß gestehen…… den ganzen Werbemüll der unter Windowsprogrammen schon normal geworden ist, den habe ich unter Linux noch nicht einmal vermisst, auch wenns ihn dort irgendwie nicht gibt :-)
Auch die steigende Anzahl an Verschlüsselungstrojanern und Viren u.s.w. sollte nen Grund sein sich doch einmal mit Linux zu befassen, denn dieses Betriebssystem macht es diesen Leuten nicht so leicht in den Rechner ein zu brechen und ihn zu infizieren, und da diese Software eh auf Windows zugeschnitten ist, kann es mir auch ziemlich egal sein ;-)

 
Was ich persönlich am Faszinierendsten finde ist zum einen die Linux Gemeinde bei Geraspora, kompetent und hilfreich, ich glaub so kann man die vielen helfenden Hände am besten Beschreiben.
Ebenso faszinierend finde ich was mein doch schon etwas betagterer Rechner alles leisten kann.
Als ich mir den mal gekauft hatte war nen Dual Core der letzte schrei :-)

 
OK, was mache ich alles mit dem Teil …….. eigentlich alles das ich mit Windows auch gemacht hatte, nur noch nen büschen mehr :-)

 
Da ich nebenbei ein Internet Radio betreibe, erwarte ich ja auch ein büschen mehr von dem Rechner, als andere, und vor allem auch speziellere Aufgaben.
Klar alles auch unter Windows möglich, hat aber doch so manchesmal den Rechner echt gestresst.

 
Mail mit Tunderbird mail, Office mit Libre Office, Internet mit Opera oder Firefox, ich kann mich da noch nicht so ganz entscheiden :-)
Sende Software braucht es ja auch, mit der ich meine Radiosendungen ins Internet bringen kann, dazu verwende ich entweder die Software Mixxx oder die Internet DJ Console (IDJC) letztere funktioniert weit stabiler als Mixxx.
Als FTP Client den FileZilla und zum ausschneiden von nerviger TV Werbung aus den Aufzeichnungen verwende ich DVBCut.
Bearbeiten oder erstellen von eigenen Audio Dateien kann man wunderbar mir Audacity und logischerweise muß man die Musik ja auch zum senden in der selben Lautstärke haben, sprich easy MP3Gain machts möglich.
Puddeltag ist ein sehr schönes Programm um seine MP3 Tags zu bearbeiten.
Zum Chatten verwende ich den HexChat ( für unseren IRC Chat ) und nen channel Bott habe ich auch, nennt sich eggdrop das teil.
Auf den guten alten VLC Player braucht man auch nicht zu verzichten :-)
Und nicht zu vergessen, teilweise die Wichtigste Software für bekannte die immer ankommen und verzweifelt sagen : Daaaaaaaaaaaaassssssssssssssss geeeeeeeeehhhhhhhhhht nicht ……. heul …..
Der TeamViewer :-)
Nun noch eine extrem gute MP3 Datenbank die auch mit sehr großen Datenmengen schnell und problemlos klar kommt ist gmusicbrowser.

 
Damit hab ich eigendlich alles aufgezählt das ich auch unter Windows mit dem Rechner gemacht habe.
Nun kommen wir zu den guten Sachen die unter Windows fast nen Ding der Unmöglichkeit sind, es sei denn man hat einen extremst schnellen Rechner ;-)

 
Ich hab nen eigenen MySQL Server laufen, nen eigenen Apachen (HTML Server ) mit allem was man zum aufsetzen einer Internetseite so braucht.
Nebenbei läuft ein sehr Kopfortabler File Server über den unsere Promosongs zum Radio Team kommen. Auf meinem Rechner läuft OwnCloud, damit das Team untereinander auch legale files tauschen kann, oder auch über die Cloud promos erhalten können.
Dann läuft der PC nebenher auch innerhalb des Heimnetzes als Fileserver.
Wenn nun mein kleiner  CPU: 2 x AMD Athlon(tm) II X2 260 im „leerlauf“ vor sich hin dümpelt tacktet er den Prozessor auf 900 Mhz runter und hat dabei dann ne Auslastung von 10-15%
Wenn ich nebenbei am Senden bin und dieverses nebenbei mache (Surfen Mails schreiben größere Texte bearbeiten, in der Musik Datenbank suchen etc. dann kommt der Rechner bei 1,9 Ghz grad mal auf ne Auslastung von um und bei 50-60%, auch wenn während des Sendens jemand auf dem Fileserver rumspielt.
Fileserver und Cloud sind dank No-IP halt auch immer übers Internet erreichbar.
Das mit einem Windows 10 Rechner…… währe zumindest mal ne Herausforderung ;-)
Vor allem für die Internet Leitung und den Prozessor, da Microsoft ja alles was auf dem Rechner Passiert nach hause Telefonieren muß :-)
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Willy Wuff

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Re: Mein Linux System, die Unendliche Geschichte :-)
« Antwort #5 am: November 17, 2017, 12:45:56 Vormittag »


Ich dachte mir …... ich hab nun schon so lange nichts mehr zum Thema mein Linux System die unendliche Geschichte geschrieben, da wird’s langsam mal wieder Zeit.
Ich benutze es nun seit knapp über 1,5 Jahren ausschließlich und ich bin immer noch davon begeistert.
In der zwischen zeit ist mein PC auch nicht mehr „nur“ ein Desktop Rechner, sondern auch zu nem Server mutiert, was unter Linux auch wirklich nicht schwierig ist.
Da ich ja mit www.radio-regentrude.de nen eigenens Webradio betreibe (mit Freundin zusammen ) kam es ja auch zu anderen Herrausforderungen.
Es intereesiert niemanden außerhalb des Radio Teams welche Promo Musik wir von unseren Promo Partnern bekommen, ebenso gab es ja auch zwangsläufig das Problem wie man denn größere Dateimengen an die betreffenden Leute verschickt.
Mal eben eine Radiosendung an einen unserer Kooperationspartner zu verschicken geht über Mail schlecht, außerdem geht es niemanden und auch nicht M$ etwas an welche Daten über meinen Rechner laufen.
Der Gedankengang das es niemanden etwas angeht disqualifiziert auch unternehmen wie Drop Box und ähnliche, kommen für mich also nicht zum weiterreichen von Daten in frage.
Stellte sich nun die Frage wie man das Problem lösen könne …....
Wie gesagt, unter Linux kein Problem.
Einfach nen Apache Server auf dem Rechner installiert, mit Hilfe von No-IP eine feste Adresse, denn die Fritzbox kann auch die Anmeldung bei No-IP übernehmen.
OwnCloud installiert und schwubs hat man einen Cloudserver laufen, bei dem der Speicherplatz nur von der eigenen Festplatte begrenzt wird, und man hat auch keine Probleme mehr wenn man größere Datenmengen weiterreichen will.
Dank Linux brauche ich mir auch keine Sorgen machen das irgendwelche Trojaner mir meine Daten  verschlüsseln und sie für alle Ewigkeit verloren sind, wenn mein Rechner nix zu tun hat, dann steht er auch fast still, nicht wie bei Windows, wo die Prozessorlast irgendwie immer ziemlich hoch ist.
Der Umstand das mein linuxsystem nich permanent unter hoher last arbeitet schont einmal meine Festplatten gewaltig, abgesehen davon das Linux von vorn herein als Seversystem ausgelegt ist und somit bemüht ist die Hardware zu schonen, spare ich auch noch einiges an Strom, dadurch das der Rechner halt im Leerlauf so viel davon verbrät.
Jeder Windowsnutzer sollte sich einmal eine Weile vor den PC Setzen, seinen Ressourcen Monitor aktivieren und sich ansehen wie hoch die Prozessorlast ist und sich anhören wie dermaßen die Festplatten am Rödeln sind, obwohl er keine taste drückt und eigentlich nichts mit dem Rechner macht.
Dann einfach mal ne Stunde nix mit dem Rechner machen und sich dann noch einmal ansehen wie hoch denn die Prozessorlast ist, und sich fragen warum der immer noch wie nen Blöder auf der Festplatte umrührt.
M$ missbraucht deinen Rechner um seinen eigenen Daten und Spionagehunger zu stillen, und keiner weiß was Dein Rechner noch so im Hintergrund macht und M$ Deine Rechenleistung für eigene Zwecke missbraucht, anders lässt es sich ja schwer erklären das die Prozessorlast im Hintergrund immer weiter ansteigt, wenn Du selbst nichts mit Deinem Rechner machst.
In meinen Augen grenzt es an Diebstahl, denn diese Aktionen kosten ne ganze Menge Strom, den Du bezahlen mußt, und nicht M$.
Mein Rechner läuft übrigens seit 40 Tagen und hat bei einer Taktfrequenz von 800 Mhz eine Prozessorauslastung von 2-10%, während ich diesen Text schreibe und die Fileserver im Hintergrund laufen :-)
Fals nun jemand mint das er bei Linux auf gute Software verzichten muß, einfach einmal eine kleine Liste der Programme die ich benutze :-)
Chromium als Web Browser,
File Zilla als FTP Programm,
Bordeigene Dateimanager,
Thunderbird als Mail Programm,
Libre Office als Komplette Office Anwendung, mit der man auch M$ Dokumente öffnen und bearbeiten kann
Internet DJ Console zum Senden auf den Shoutcast Server,
Puddletag zum Taggen der mp3's
Soundconverter zum umrerchnen von mp3's
winff zum umrechnen von Videos,
gmusic Browser eines der besten mp3 Datenbankprogramme die ich je gesehen habe
Gimp als Bild und Foto bearbeitungs Programm
Xfce4 Screenshooter für Bildschirm Fotos
Akregator als RSS Feed Reader
Hex Caht und quassel als IRC Client, so nebenbei läuft natürlich auch nen Eggdrop auf meinem Rechner ;-)
Amarok, vlc und noch der eine oder andere Player.
Mhwaveedit und Audachity zum bearbeiten von mp3's
Mediathekview zum Download oder gucken von öffentlich rechtlichen Mediatheken.
Und dieverse andere kleine tools.


Für die Windowsnuter unter euch . :-)
ALLES komplett werbefrei, ohne irgendwelchen Softwaremüll den ich nicht ahben wollte, ohne irgendwelche Spy Tools die meine persönlichen Daten ausspionieren UND für umsonst.
Mein komplettes Sytem hat mich ausschließlich die Hardware gekostet.

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